Zitat von Conny im Beitrag #6Danke Mario, leider kann ich mit Lumen nicht viel anfangen, da ich Lux geschädigt bin.
Moin Conny
Das ist ganz simpel zu berechnen, Lumen * Fläche (in qm) = Lux. Lux bei einem Leuchtmittel ist echt eine schräge Aussage die dabei nix besagt.
Farbtemperatur (Kelvin) oder Tageslicht ist auch recht schwammig. Da ist eher das Lichtspektrum wichtig, die Floura/Grolux hat etwa 10.000 K (Kelvin) was die Pflanzen beim Wachstum lieben. In der Korallenzucht hab ich auch Röhren genutzt mit 10.000 bis 15.000 K, weil es den symbiotischen Algen in der Koralle gut tat und so den Korallen starkes Wachstum und natürliche Farben brachte. Nur war da diese Kelvinzahl eher dem Licht eines Lichtbogens beim Schweißen vergleichbar. Eine normale Wartonröhre hat z.B irgendwas um 6.500 K was somit einer Glühlampe vergleichbar wäre.
Aber das ist so wie bei allen Sinnesorganen, für uns sind die ausreichend. Setz z.B. mal einen Hund oder Katze vorm 50 Hz TV, das was wir als flüssigen Film sehen, sehen die eine Einzelbildshow. Bei den Lichtfarben der LS-Leuchtmittel hab ich ich noch nicht versucht eine Logik reinzubekommen, das ist ja auch keine physikalische Größenordnung.
MfG
Jürgen
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Vielen Danke Jürgen für Deine Erklärung, ich habe mit dem Lux-Meter bei mir gemessen und habe so ca. 2500 - 3000 lux angezeigt bekommen und das soll ja kein schlechter Wert sein. Allerdings habe ich auch gestern im Netz gelesen, dass die Luxwerte für Pflanzen eben nicht das Mass der Dinge sind. In den Pflanzenbüchern wird halt immer nur von Lux geredet. Ich muss mich jetzt doch mal in diese Thematik einlesen.
Zitat von Conny im Beitrag #8Vielen Danke Jürgen für Deine Erklärung, ich habe mit dem Lux-Meter bei mir gemessen und habe so ca. 2500 - 3000 lux angezeigt bekommen und das soll ja kein schlechter Wert sein. Allerdings habe ich auch gestern im Netz gelesen, dass die Luxwerte für Pflanzen eben nicht das Mass der Dinge sind. In den Pflanzenbüchern wird halt immer nur von Lux geredet. Ich muss mich jetzt doch mal in diese Thematik einlesen.
Einlesen ist die halbe Miete, man muss aber auch etwas Verständniss zwischen Licht und Biologie haben. Hinzu kommt dann auch noch eine gewisse Experimentierfreude dazu.
ich wollte gerne mal sehen, in was für eine Pflanzenlampe der Mario die Birne eingeschraubt und in welchem Abstand er sie zu den Pflanzen aufgehängt oder aufgestellt hat; die Optik interessiert mich da weniger. Ich bin immer unsicher, wie weit das Licht von der Pflanze entfernt sein sollte (zu nah = Verbrennungsgefahr, zu weit entfernt = kaum Nutzen). Doch dafür gibt es sicherlich auch feste Werte oder
Übrigens haben befreundete Auquarianer jetzt ihr elend langes Becken mit LED's, die in einer balkenförmigen Aquarienlampe angebracht sind, bestückt. Vorher hatten sie LED's, die nur punktuell beleuchtet haben. Das hat man den Pflanzen jedoch recht bald angemerkt (war einfach zu wenig Licht). Besonders die Rote Tigerlotus hat ziemlich darunter gelitten. Die erholt sich gerade wieder.
Okay! Da scheint es zu hapern und die müssen ihre LED-Pflanzenlichter noch etwas weiterentwickeln. Ich habe hier noch eine Quecksilberdampflampe als fest installierte Pflanzenlampe im Wohnzimmer, die im Moment jedoch überhaupt nicht zum Einsatz kommt. Mario, das eine Licht kommt so blau rüber, ist das nur auf dem Foto so oder auch in echt? Klar, dass Deine Sämlinge ohne künstliche Beleuchtung im Winter nicht auskommen würden. Das hast Du damit ja sehr gut gelöst. für's Zeigen!