Ja, die Seite ist mir bekannt und sehr zu empfehlen. Vor allem der illustrierte Fundus an Arten und Sorten sucht seines gleichen. Fred Vaupel ist ein Bambuspionier der ersten Stunde und eine Koriphäe.
ja, ich kenne die seite auch schon sehr lange. die seite hat viele nützliche infos parat und ist in vielen bereichen sehr hilfreich. was ich jedoch immer etwas bedaure, dass bambus als "horrorpflanze" dargestellt wird. sicherlich ist bambus eine pflanze, die nicht für jeden bzw. jeden garten geeignet ist, die man regelmäßig im auge behalten sollte und mit der man sich vor der anschaffung etwas beschäftigen sollte. wenn man dies macht, wird man feststellen, dass bambus naturgemäß ein flachwurzler ist. schlängelt er sich doch normalerweise immer etwas unterhalb oder oberhalb der erdoberfläche entlang. aber...er hat einen teils erheblichen ausdehnungsdrang. und wenn dann versucht wird, größte bambusse auf kleinstem raum zu pflanzen / halten, dann entstehen diese horrorbilder von "wuchertiefen" bis hin zu 1 m... wenn man jedoch ein paar wenige grundregeln einhält, dann ist seine pflanzung und haltung relativ problemlos möglich...hier ein paar tipps...
- bambus immer ausreichend fläche zur verfügung stellen... - rhizomsperren immer trichterförmig nach innen einbauen, damit die naturgemäß nach oben strebenden rhizome automatisch nach oben geleitet werden. bei senkrecht eingebauten sperren können rhizome auch nach unten in erhebliche tiefe abwandern... - bambus ist keine pflanze, die man einmal pflanzt und nie mehr nach danach schauten muss....rhizome, die über die sperre hinweg wandern, müssen entfernt/ eingekürzt werden... - um den druck auf die sperre zu reduzieren sollte der bambusballen / die rhizome alle paar jahre entlang der sperre ausgelichtet bzw. entfernt werden, damit er wieder luft und platz bekommt.
ich hoffe, die horrorbilder damit etwas entschärfen zu können, trotzdem rate ich jedem bambusliebhaber dazu, ausreichende sperren einzubauen und keinesfalls einen bambus über jahre hinweg aus den augen zu lassen...wer diese grundregel einhält, wird mit recht wenig pflegeaufwand lange jahre freude an seinem bamus haben und von jahr zu jahr einen immer schöner werdenden bambus im garten haben.
Zitat von garten-seggewiss im Beitrag #7 ...trotzdem rate ich jedem bambusliebhaber dazu, ausreichende sperren einzubauen und keinesfalls einen bambus über jahre hinweg aus den augen zu lassen...
...es sei denn, man ist Großgrundbesitzer - dann reicht es auch mit dem Rasenmäher drüberzufahren...
Zitat von Christoph im Beitrag #8 ...es sei denn, man ist Großgrundbesitzer - dann reicht es auch mit dem Rasenmäher drüberzufahren...
Christoph
...bis der großgrundbesitzer stirbt, keiner mehr den rasen mäht .... oder oder oder
hi christoph, ich weiss, dass du keine / wenige rhizomsperren hast und alles was an falscher stelle rauskommt mit dem mäher absäbelst.... lässt sich auch dadurch sicherlich einkürzen, aber sterben daruch auch die rhizome im rasen ab??? du weisst ja, dass ich da so meine bedenken habe ....
ich habe auch einige bambusse frei stehen.... jedoch halte ich diese im zaum, indem ich sie einmal im jahr (im november, zum ende der rhizomwachstumsphase) rundum mit dem spaten die rzhizome kappe... danach ist an dieser stelle schluss mit ausbreiten, da die neuen rhizome noch keine eigenständigen wurzeln gebildet haben und somit im boden nicht überleben können. dies darf dann aber nicht mal eben so vergessen werden...
es gibt also noch mehr effektive möglichkeiten bambus recht einfach im zaum zu halten... aber ich würde dies grundsätzlich nie einem "bambusanfänger" empfehlen!!!
Ich habe auch Bambus im garten und irgendwie gehört er dazu , Es handelt sich um verschiedene Phyllostachyssorten ,Pseudosasa und Pleiobastus ,diese Gattungen sollte mannicht ohne Rhizomensperre einpflanzen