Danke, ich bin gespannt ob ich es dann im Frühjahr auch übers Herz bringen werde sie so hart anzufassen. Sie ist ja ein Ableger von einer Uralt-Yucca und gehört eigentlich meinem Mann und er hängt an ihr.
Hallo Conny, Rückschnitt der Wurzeln ist überhaupt kein Problem, wird problemlos verkraftet. Und Yucca gigantea ist wirklich die Pflanze vom "Abreißblock". Ich kenne kaum eine weitere Pflanze, die dermaßen für Anfänger geeignet ist. Stamm zu lang? Einfach absägen und die abgeschnittenen Stücke ich die Erde stecken. Sie wachsen weiter. Abgeschnitten Stämme treiben erneut aus, ist einigermaßen Frosthart, verkraftet bis -6° kurzfristig sogar -8°C. Zuwenig Wasser? sie kümmert ein wenig und sagt ihrem Besitzer was los ist; zu viel des Guten, auch da sagt sie rechtzeitig bescheid. Wer auch nur ansatzweise ein Gespür für Pflanzen hat, der kann bei ihr nahezu nichts falsch machen. Gruß Thomas
habe auch mal die Variante gesehen, dass jemand "Tortenstücke" aus dem Ballen geschnitten und dann die Lücken mit frischer Erde aufgefüllt hat. Da hätte ich bei Yucca gigantea auch wirklich keine Ängste; das steckt sie locker weg.
Ja robust sind sie ja, aber ich schneide nur ungern an einem Wurzelballen herum und doch kann ich nicht immer einen noch grösseren Topf zur Verfügung stellen.
Hallo Conny, wenn du dir die Bilder von meinen ansiehst, so wird dir das Missverhältnis von Stamm zu Topf sicher aufgefallen sein. Dies entspringt der Notwenigkeit immer mal wieder auch im Wurzelbereich nach zu helfen. Ansonsten kannst du die Teile einfach nicht mehr bewegen. Mit Topf bewege ich geschätzt um die 40-50 kg bei den großen. Das haut ins Kreutz und macht wenig Freude. Dieses Jahr habe ich erstmals seit längerer Zeit einen größeren Topf gespendet, aber auch nur, weil sie so nicht mehr von jedem Wind umgeblasen werden. Und mir damit noch ein bisschen mehr Gewicht aufgehalst. Im laufe der Zeit bekommt man aber auch ein Gespür dafür was geht, und was man besser lässt. Gruß Thomas
Ich lasse sie auch in für ihre Verhältnisse kleine Töpfe ,aus Transport-und Unterbringungsgründen und weil ich sie so besser ohne viel Aufwand in die Bete einschlagen kann ,damit der Wind sie nicht dauernd umblässt und ich sie in den Beeten intigrieren kann .Sie wurzeln im Sommer aus den Töpfen ,nehmen es aienem aber auch nicht übel ,wenn man sie im Herbst wieder rauszieht und wurzeln da lässt
Das Einbuddeln der Töpfe über den Sommer im Gartenboden finde ich eine sehr gute Variante, die ich gerne mal ausprobieren würde. Aber da mein 4er-Yucca-Topf schon ein Riesenteil ist, hätten wir nach dem Ausgraben einen ziemlichen Krater im Rasen und auch das Rausheben aus dem Boden wäre für meinen Mann nach seinem Fahrrad-Unfall schon eine ziemliche Zumutung (ich bekäme das Ding überhaupt nicht gewuppt ).
Ich glaube, wir müssen uns alle mit dem Hanteltraining befassen, damit wir unsere Pötte noch heben können Ich habe es da ja noch gut, mein Mann hilft tatkräftig mit und so geht es dann schon. Ich habe die Pötte alle auf einen Pflanzenuntersetzer mit Rollen gestellt, im Herbst brauchen wir dann nur noch mit dem Handwagen ranzufahren und die Pötte rüberziehen und ab via Garage in den Ueberwinterungsraum. Hört sich easy an, aber selbst das kostet noch einiges an Muskelkraft, denn es gibt da noch einige Schwellen die wir mit dem Wagen überwinden müssen und ich bin immer ganz froh, wenn es vorbei ist. Im Moment sind ja noch alle draussen und so wie es aussieht, bleibt das auch noch eine Zeit so, aber verschoben ist ja nicht aufgehoben und spätestens im Januar wird's bestimmt noch kalt.